Coast: Nachhaltige Proteinriegel aus Grillen

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Grillen als Proteinquelle für Riegel und Pulver! Das hört sich zunächst nicht sehr appetitlich an, ist aber extrem effektiv und zudem noch sehr gut für die Umwelt. Das Start-up Coast Protein aus Kanada stellt Eiweiß-Produkte mit gemahlenen Grillen her, die nicht weniger Protein als herkömmliche Produkte dieser Art enthalten. Das Grillen als Proteinquelle verwendet werden, soll man übrigens nicht schmecken. Also warum das Ganze nicht einmal ausprobieren und nebenbei noch etwas Gutes für die Umwelt tun?

Erhältliche Produkte im Pre-Order bei Kickstarter

Den Proteinriegel von Coast gibt es in zwei unterschiedlichen Geschmackssorten: Peanut Butter und Dark Chocolate Raisin. Laut Angaben des Entwicklerteams bestehen beide Varianten aus 20% Protein, das entspricht ungefähr 10g Eiweiß pro Riegel. Bei der Kalorienzahl liegen beide Sorten bei unter 300.

Neben den Riegeln gibt es bei der Crowdfunding Kampagne auch klassisches Pulver zu erwerben. In den Geschmackssorten Peanut Butter, Vanilla und Chocolate soll in einer Portion von 33g Pulver 21g Eiweiß enthalten sein. Dafür, dass Grillen als Proteinquelle dienen und alles Produkte nachhaltig und fair hergestellt werden, sind die Eiweißanteile sehr hoch.

Welche Vorteile bringen Grillen als Proteinquelle

Zum Einen enthalten Grillen nicht nur von Natur aus sehr viel Protein, sondern sind auch voll von Kalzium, Zink, Eisen, Magnesium, Omega 3 & 6 und anderen essentiellen Vitaminen und Mineralien. Außerdem sind Grillen im Vergleich zu anderen Quellen ein vollständiges Protein, dass heißt es sind alle neun wichtigen Aminosäuren für das Muskelwachstum oder die Reparatur bei Verletzungen enthalten.

Da jeder Riegel von Coast neben dem Grillenpulver auf natürliche Weise mit Honig und getrockneten Früchten gesüßt wird, kann er in Kombination mit nahrhaften Zutaten und einem kompletten Amniosäureprofil eine ganze Mahlzeit ersetzten oder als Eiweißlieferant für nach dem Training dienen.

Gut für die Umwelt

Im Vergleich zu Kühen, Hühnern und Schweinen brauchen Grillen massiv weniger Wasser für das gleiche Pfund Protein. Da die Insekten allein durch ihre Nahrungsaufnahme schon vollständig hydratisiert werden, ist der Verbrauch bei ihnen deutlich niedriger. Schätzungsweise muss für Kühe die 2000fache Menge an Wasser gerechnet werden.

Grillen hinterlassen außerdem einen viel geringeren Einfluss auf den Planeten als andere Proteinquellen. Auch hier ist der Vergleich mit Kühen mehr als aussagekräftig: für das gleiche Pfund Protein produziert eine Kuh 100x mehr Treibhausgase wie eine Grille.

Das Crowdfunding Video bei Kickstarter

Projektdetails

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